Linux

Backup mit rsync

0

Da mich das manuelle Backup anlegen langsam ziemlich genervt hat und es aufgrund meiner Vergesslichkeit auch nicht wirklich regelmäßig geschehen ist, habe ich mich mal nach einer automatischen Möglichkeit umgeschaut. Anforderung: Daten von Server A (wie auch immer) auf Server B bringen. Also eigentlich nichts besonderes, MySQL-Backups lege ich anderweitig an. Irgendwann beim googeln ist mir eingefallen, dass ich ja rsync nutze um die TV-Daten von tvbrowser.org zu spiegeln. Warum also auch nicht für ein Backup? Folgendes Script wende ich dazu von Server A aus an:

DATUM=`date +%d%m%Y`
rsync -aze ssh --delete  /var/lib <username>@ipv6.s02.viganolabs.de:<pfad>/$DATUM
rsync -aze ssh --delete  /var/www <username>@ipv6.s02.viganolabs.de:<pfad>/$DATUM
rsync -aze ssh --delete  /var/log <username>@ipv6.s02.viganolabs.de:<pfad>/$DATUM
rsync -aze ssh --delete  /etc <username>@ipv6.s02.viganolabs.de:<pfad>/$DATUM

In der ersten Zeile wird das Datum ausgelesen, in den nächsten Zeilen jeweils der rsync Befehl für die verschiedenen Verzeichnisse die ich sichern möchte. Für jedes Backup wird ein neuer Unterordner im Format TTMMJJJJ angelegt. Wenn ich etwas wichtiges änder und es sofort im Backup haben möchte rufe ich das Script einfach manuell auf. Wenn ich Daten gelöscht habe, werden diese auch auf dem Backup-Server gelöscht. (–delete) Das Script kann man nun einfach in die Crontab legen. Den Username und den Pfad auf dem Backupserver habe ich aus Sicherheitsgründen ausgeblendet, diese wird natürlich nicht durch das Script generiert sondern muss manuell eingetragen werden, sowie ihr die Adresse des Backupsservers natürlich noch auf euren anpassen müsst. Der Zugang erfolgt über SSH. Hier müsste man natürlich bei jedem Befehl sein SSH-Passwort eingeben, was bei einer Automatisierung natürlich nicht möglich ist. Somit empfehle ich hierfür den Login über einen SSH-Key.

Neuer Blog: AndroidPanel

0

Seit gestern Nacht ist mein neuer Blog AndroidPanel online. Wie der Name schon vermuten lässt blogge ich hier über das (meiner Meinung nach :D) super tolle Smartphone Betriebssystem Android. Derzeit ist das Ganze leider noch etwas leer, aber dass wird sich in den nächsten Tagen sicher ändern. ;-) Wer über neue Artikel informiert werden möchte, kann gerne dem dazugehörigen Twitter-Account folgen. Ich würde mich freuen, wenn sich ein paar Leute dafür interessieren. :-)

Die AusweisApp für Linux

2

Gestern bin ich irgendwie mal wieder auf unseren neuen Personalausweis gekommen und wollte mich mal intensiv darüber informieren ob es sich für mich lohnt den neuen zu beantragen und wie es derzeit mit den Sicherheitsrisiken aussieht. Meine Sicherheitsbedenken die ich anfangs hatte sind nun eigentlich alle aus dem Weg geräumt und ich habe auf meiner “Ausweisentdeckungstour” auch gleich noch was tolles entdeckt. (Sonst wärs ja keine Entdeckungstour :D) Die AusweisApp gibt es nun auch für Linux. Es stehen für Debian und Ubuntu .deb-Pakete bereit und unter openSuse soll man das Ganze wohl auch nutzen können. Interessehalber hab ich die App mal installiert. Das ganze sieht ziemlich einfach gestrickt aus, da es wohl eine Swing-Oberfläche ist und auf Java basiert. Die Java-Prozessorinstanz bringt die App aber selbst mit, man muss also Java nicht zwingend auf dem System installiert haben. Zu der Funktionsfähigkeit kann ich nichts sagen, da ich noch den guten alten “Papierausweis” habe, worüber ich eigentlich sehr froh bin. Zwar habe ich keine Sicherheitsbedenken was den neuen ePass angeht, aber ich habe für die Funktionen keinen wirklichen Bedarf und somit sehe ich keinen Sinn einen neuen Ausweis zu beantragen bis ich 2016 dazu gezwungen werde.

Die Chromebooks kommen!

0

Jetzt macht Google ernst: Die Chromebooks kommen! Vor einiger Zeit ist Google mit seinem Chrome OS angekommen. Ein Betriebssystem was im großen und ganzen nur aus dem Chrome Browser und einem Linux-Untersatz besteht. Technisch interessierte Leute haben sich aus dem Quelltext das Betriebssystem gebaut und ein bisschen damit rum gespielt. Meistens in einer Virtualisierung. Fertige Images für den Endverbraucher gibt es nicht und dass wirklich jemand diese Software ernsthaft zum arbeiten und surfen nutzt ist mir auch nicht bekannt. Die Chromebooks sollen das jetzt ändern. Im Grunde genommen sind es erstmal normale Netbooks. Es gibt zwei verschiedene Versionen, eine von Acer (s. Bild) und eine von Samsung. Dieses Netbook wird einzig und allein dadurch zum “Chromebook”, dass Chrome OS von Google schon vorinstalliert ist. Somit möchte Google sein OS wohl nun an die “breite Masse” bringen. Ein schlechter Schachzug ist das nicht – die Netbooks sind immer mehr im kommen und Google ist jedem ein Begriff. Der Otto-Normal-User vertraut Google, da er es ja bei so gut wie jeder Internetsitzung nutzt und es gut funktioniert. Der erste Schritt zur Revolution der vorinstallierten Betriebssysteme? Weitere Informationen und die technischen Daten der Books gibt es bei Google.

SquirrelMail auf Deutsch

0

Da ich gerade eben an einem fremden Laptop gesessen bin und ich meine E-Mails checken wollte, habe ich kurz SquirrelMail auf dem Server installiert. Die Installation funktioniert ganz einfach über die Debian-Paketverwaltung. Man muss dann nur noch die Datei für den Apache-VHost verschieben und diese dann natürlich noch aktivieren. Schon ist das Webinterface erreichbar – aber nur auf Englisch. Selbst wenn ich in den Optionen die Sprache auf Deutsch umstelle wird alles auf Englisch angezeigt. Nach langem suchen im Netz bin ich fündig geworden. Man muss das Paket “locales” installieren, es neu konfigurieren und darf dann nicht “de_DE@euro” auswählen sondern z.B. die iso-Version. Schon ist das ganze Webinterface auf Deutsch. :-)

Gehe zum Anfang