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Ampache: Musikstreaming über den Webserver
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Gestern Abend habe ich nach einer Software gesucht, mit der ich ohne spezielle Software auf dem Client, meine Musik ins lokale Netzwerk streamen kann. Fündig geworden bin ich dann mit Ampache. Wie man unschwer am Namen erkennen kann benötigt man für die Installation nur einen Apache2-Webserver mit PHP5-Modul und einen MySQL-Server. In den Debian-Repositorys ist der Ampache schon enthalten, man muss ihn also nur noch mit seinem Paketverwaltungstool installieren. Erreichbar ist er dann über IP/ampache bzw. localhost/ampache im Browser. Zuerst muss man logischer weiße die Konfiguration durchlaufen welche wirklich sehr einfach ist. Das einzige was ich länger gesucht habe ist das /config-Verzeichnis. Unter Debian befindet sich das unter /usr/share/ampache/www. Wenn man mit der Konfiguration dann fertig ist findet man auf der linken Seite ein erwas unübersichtliches Menü. Wenn man sich damit etwas beschäftigt blickt man aber auch relativ schnell durch. Um nun Musik zu seiner “Mediathek” hinzuzufügen muss man einen “Katalog” anlegen. Dies ist eigentlich nichts weiter, als dass man, ein vom Apache2 lesbares Verzeichnis (Gruppe www-data) bestimmt und diesem einen Namen gibt. In dieses Verzeichnis schiebt man dann seine Musik und klickt im Ampache auf aktualisieren. Schon kann man seine Musik zur Playlist hinzufügen. Zum Streaming kann man entweder einen simplen Flash-Player benutzen oder den Ampache einen lokalen Client kontaktieren lassen. Da ich auf den Clients ja keine extra Software installieren möchte, habe ich den Flash-Player gewählt. Wem das Theme des Webinterfaces nicht gefällt findet im Internet schnell andere. Natürlich wäre es nicht schlecht, wenn man dem Server (oder dem Desktop der als Server fungiert) eine feste IP zuzuweisen. So hat man immer die gleiche “URL”. Ich benutze den Ampache zwar erst seit gestern Abend, aber bisher gefällt er mir sehr gut und ich hatte noch keine Probleme mit ihm.
