QR-CodeVielen Besuchern ist vielleicht schon aufgefallen, dass sich seit ein paar Stunden in der Navigation so ein komisches, verpixeltes Bild befindet. Das ist ein QR-Code. Aber fangen wir doch mal von vorne an: Den normalen Strichcode der sich auf (fast) allen Produkten im Supermarkt befindet kennen wir alle. Der Scanner an der Kasse untersucht diesen Code und ließt daraus eine Nummer. Diese Nummer ist eine ID. In der Datenbank des Kassensystems wird dann zu der passenden ID der passende Preis und die passende Produktbeschreibung gesucht. Falls der Scanner die ID mal nicht auslesen kann (warum auch immer) kann man diese auch per Hand eingeben. Der übliche Strichcode im Supermarkt kann bis zu 13 Ziffern enthalten. Der QR-Code funktioniert eigentlich nach dem gleichen Prinzip, da er ein “2D-Strichcode” ist. Er hat aber den Vorteil, dass in ihm bis zu 4000 alphanumerische Zeichen kodiert werden können. Wie oben beschrieben werden im Supermarkt aber nur 13 Ziffern benötigt. Warum gibt es diese Art von Code also und warum ist er auf meinem Blog zu finden? (Nein, man keinen Blog nicht kaufen ; – )  Treten wir mal eine gedankliche Reise nach Japan an. Dort findet man diese Codes auf jedem Werbeplakat, in jeder Zeitung und in jedem Ausweis. Der Sinn des Codes auf dem Werbeplakat ist folgender: Ich sehe das Werbeplakat und denke “auf diese Seite musst du mal gehen”, aber wenn ich zu Hause bin, habe ich die URL schon längst wieder vergessen. Das geht mit dem QR-Code auf dem Plakat viel einfacher: Ich gehe mit meinem Handy zu dem Plakat, fotografiere den QR-Code und mein Handy decodiert ihn. Nun habe ich die Information die der “Plakatschreiber” mir zukommen lassen wollte. In unserem Beispiel ist das die URL zu neuesseinem Internetauftritt. Entweder gehe ich also sofort mit meinem Handy auf diese Internetseite oder ich speicher mir die Information ab und verwende sie, wenn ich wieder zu Hause bin. Ein anderes Beispiel wäre ein Plakat das zu einem Konzert einlädt. Auf dem Plakat befinden sich Datum, Ort und Uhrzeit. Lässt sich schlecht merken. Wenn sich jetzt in der Ecke des Plakates ein QR-Code befindet, kann ich ihn einlesen und somit Datum, Ort und Uhrzeit in mein Handy einspeichern. Und alles “im vorbeigehen”.  Im Ausweis wird der QR-Code genutzt, um ihn schnell überprüfen zu können. Auch die Deutsche Post verwendet ihn bei der Online-Frankierung und auf Päckchen. Wenn ich ein Päckchen bekomme scannt der Postbote den Code ein und ich brauche nur noch zu Unterschreiben. Das Gerät kennt sofort alle Daten zum Päckchen. Uhrsprünglich wurde dieser Code auch in Japan erfunden. Man kennzeichnet dort die verschiedenen Autoteile in der Produktion. Was macht dieser  Code jetzt aber auf meiner Homepage? Wenn ihr den QR-Code scannt, werdet ihr sehen, dass er die aktuelle URL enthält, auf der ihr euch befindet. So könnt ihr mit eurem Handy die URL schnell abspeichern und den Artikel unterwegs mit eurem Handy weiter lesen. Die Welt-Kompakt nutzt diesen Code übrigends auch, um Onlineinhalte zum Artikel zugänglich zu machen. Und wer rausgefunden hat, was der QR-Code oben links verbiergt, kann ja einen Kommentar posten. ; – )

QR-Code-Reader: http://www.beetagg.com/campaigns/qrcodereader.aspx/

Video in der 3sat Mediathek: http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=9922